Eine kleine Wohnung in 14 Schritten ideal einrichten

In vielen Lebenslagen muss man sich mit begrenztem Wohnraum arrangieren, ob freiwillig oder nicht. Der Umzug in eine neue und teure Stadt, die Suche nach einem Studentenzimmer oder der gezielte Entschluss das Leben auf kleinem Platz zu genießen. Um auf keinen Komfort verzichten zu müssen, sollen alle Bereiche vorhanden sein und möglichst viel Platz zum Ausleben bieten. Aber wie soll das in einer 1-Zimmer Wohnung gehen? Vier Räume in nur einen Raum komprimieren?
Das funktioniert! Selbst der kleinste Raum kann mit effektiven Tricks optimal genutzt werden und es bleibt trotzdem genügend Platz, um sich nicht erdrückt zu fühlen.1. Den Raum durch Möbel trennen

Der Raum soll multifunktional genutzt werden und mehrere Lebensberieche optimal voneinander getrennt unterbringen. Hier empfiehlt es sich den Raum durch Regale zu trennen. Sie bieten einen optimalen Verstauraum. Die Regale sollten jedoch offen sein, um aus dem Zimmer keine dunkle Höhle zu machen. Das Zimmer wirkt somit nicht zu dunkel und hinterlässt einen freundlichen und einladenden Eindruck.

2. Die Miniküche integrieren

Eine normale Küche wird meistens in einem separaten Raum untergebracht. Wenn der Platz hierfür jedoch nicht gegeben ist, bietet sich die Miniküche als ideale Lösung an. Sie sollte zum Schlafbereich jedoch durch Regale oder eine eingezogene Wand abgetrennt sein. Das Regal bietet genug Verstaumöglichkeiten für alle Küchenutensilien und lässt Tageslicht in die Kochnische. An der Wand können Hängeschränke installiert werden und auch Platz für eine mögliche Kochinsel wäre gegeben. Die Küche wäre von beiden Seiten aus begehbar und die Wand kann von beiden Seiten aus ideal genutzt werden.

3. Vorhänge aber nicht vor den Fenstern

Vorhänge bieten den großen Vorteil der individuellen Raumaufteilung. Um Vorhänge im Raum anbringen zu können, müssen lediglich Stangen oder andere Halterungen an der Decke angebracht werden. Unpassendes oder optisch störendes Inventar kann somit kinderleicht verschwinden und die Lieblingsstücke stehen wieder im Vordergrund. Die Vorhänge können jedoch auch als eigenes Designelement dienen.

4. Abwechslungsreiche Bodengestaltung

Wohnbereiche können auch optisch durch verschiedene Böden getrennt werden. Jeder Bereich bekommt seinen ganz individuellen Stil der sich nicht nur sehen, sondern auch fühlen lässt. Um auch den Tastsinn anzusprechen können Teppichböden, Fliesen oder Laminat abwechselnd genutzt werden. Wer keinen neuen Boden aber trotzdem eine optische Raumteilung haben möchte, kann dies auch zum Beispiel mit Kunstfellen bewirken.

5. Kleinste Ecken und Winkel nutzen

Clever eingesetzte Vorsprünge trennen einzelne Bereiche von selbst und vermitteln mehr Privatsphäre. Das Zimmer wirkt optisch größer was zur Aufteilung beitragen kann. Hushaltshelfer können ideal verstaut werden und der Raum wirkt stimmiger. Auch individuell angepasste Schränke können in diesen Ecken die Platznutzungerheblich erweitern und tragen zusätzlich zur Einsparung von wichtigem Raum bei.

6. Ebenen schaffen und nutzen

Hohe Räume sind ideal und bieten sich an, eine komplett neue Ebene zu schaffen. Der neu gewonnene Platz kann nun optimal genutzt werden. Durch den Aufbau eines kastigen Bettes auf einer Erhöhung lässt sich mit Hilfe von Schubladen neuer Stauraum schaffen. Vom Bett aus hat man nun einen wunderbaren Überblick über sein Reich und hat zusätzlich eine schöne und unkomplizierte Verstaumöglichkeit gewonnen.

7. Minimalistische Möbel

Ein ohnehin schon kleiner Raum sollte auf keinen Fall überladen sein, denn das erdrückt optisch und vermittelt meist einen ungemütlichen Eindruck. Man sollte nicht zu herkömmlichen Einrichtungsgegenständen greifen, sondern den Platz optimal mit Multifunktionsmöbeln nutzen. Man sollte auf wenige Stücke reduziert werden, um sich nicht erschlagen zu fühlen. Dies vermittelt dem Raum einen ganz neuen Stil und der Platz kann optimal genutzt werden.

8. Selbst bei Tischen kann man Platz einsparen.

Ein Tisch ist aus einer Wohnung nicht wegzudenken. Ob Arbiets-oder Essplatz, der Tisch ist unverzichtbar! Man möchte seine Gericht schließlich nicht vom Boden essen oder dort seine Arbeit verrichten. Der ausziehbare oder klappbare Tisch bietet hier die ideale Lösung. Der vergrößerbare Tisch bietet genügend Platz für Gäste. Ungenutzt, kann er wieder platzsparend verkleinert werden. Auch auf einen Couchtisch lässt sich nur schwer verzichten. Unter-bzw. ineinanderpassende kleine Tische oder Hocker lassen sich schnall zu einem Gebilde aufstellen und blitzschnell wieder verstauen.

9. Den Platz in der Vertikale nutzen

Der Platz nach oben hin kann individuell genutzt werden. Keine Angst vor Möbeln, die bis unter die Decke reichen! Bei genau angepassten Stücken fällt keine große optische Veränderung auf und der Raum wirkt nicht erdrückend, da die Raumtiefe nicht wahrnehmbar beeinflusst wird. Somit kann der zusätzlich entstandene Stauraum optimal ausgenutzt werden.

10. Multitasking geht auch bei Möbeln

Bei Möbeln, die mehrere Funktionen gleichzeitig übernehmen können, sollte man über eine Maßanfertigung nachdenken. Das Möbelstück passt ideal in das gewünschte Areal und kann zusätzlich individuell gestaltet werden. Sogar Küche, Bett und Schrank können auf Wunsch in einem Möbelstück zusammengefügt werden. Der Raum kann somit bis in die letzte Ecke genutzt werden. Zusätzlich spart diese Option sehr viel Platz, der nun anderweitig genutzt werden kann.

11. „Gästezimmer“ einrichten

In einer kleinen 1-Zimmer Wohnung ist das Gästezimmer für viele undenkbar, jedoch nicht unmöglich. Das Schlafsofa kombiniert Bett und Couch in einem Möbelstück. Tagsüber normale Couch und nachts ein wunderbares Bett. Jetzt ist sogar für Übernachtungsgäste genug Platz geschaffen. Trotzdem sollte bei einem Schlafsofa auf eine hochwertige und gute Matratze sowie auf den schnellen und unkomplizierten Umbaugeachtet werden.

12. Klappbare Platzsparer

Stühle, Tische und sogar das Bett lässt sich heutzutage zusammenklappen. Was ungenutzt bleibt, wird zusammengeklappt und verschwindet schnell hinter einem Vorhang oder in einem Schrank. Klappmöbel sind die idealen Platzsparer und optimieren die noch so kleine Wohnung. Der neu gewonnene Platz kann nun anderweitig genutzt werden.

13. Spiegel anstatt Tapete

Mit Spiegeln oder ganzen Spiegelflächen lassen sich kleine Räume optisch wahnsinnig vergrößern. In dunklen Räumen wird das Licht durch die Spiegel reflektiert und das Zimmer wirkt somit viel größer und ist lichtdurchflutet. Spiegel geben dem Zimmer mehr Licht und lassen es freundlicher und einladend wirken. Anstatt einer Tapete, sollten Spiegel genutzt werden, um den Raum optisch zu vergrößern und verschönern.

14. Mit Raumplanungssoftware viel Zeit und Aufwand sparen

Um nicht unnötig viel Aufwand zu betreiben, Möbel hin und her zu schieben und unterschiedliche Einrichtungsarten miteinander zu vergleichen, gibt es passende Software zur virtuellen Planung von ganzen Wohnungen oder nur einzelnen Räumen. Der Plan7Architekt Basic reicht zur einfachen Raumplanung dabei vollkommen aus. Mit dem Programm kann man vom Bodenbelag über die Wandfarbe oder Tapete bis hin zu den Möbeln alles virtuell einrichten und unterschiedliche Varianten direkt miteinander vergleichen ohne auch nur ein Möbelstück verschieben zu müssen.

 

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