Welcher Kleber ist für Heimwerker der richtige?

Welcher Kleber ist für Heimwerker der richtige?

Jeder Heimwerker steht irgendwann an dem Punkt, an dem er etwas kleben muss. Doch welcher Kleber ist der richtige? Gibt es eine Superkleber, der alles kann oder muss ich für jeden Zweck einen eigenen haben?

Die schlechte Nachricht: den einen einzigen Kleber, der bei jedem „Klebefall“ die besten Ergebnisse bringt, gibt es wohl nicht. Die gute Nachricht: moderne Entwicklungen bringen auch neue Generationen von Klebstoffen auf den Markt, die es so vorher nicht gab.

Der ganz neue Trend: Lichthärtende Spezialkleber, wie vorgestellt auf der Seite www.sekundenkleber.kaufen

Was sind überhaupt Sekundenkleber?

Mit einem sogenannten Sekundenkleber kleben Sie Stücke aus gleichen oder auch verschiedenen Materialien sehr schnell zusammen. So kommen Sie um das langwierige Fixieren der zu verklebenden Stücke herum. Der Haken: nicht jeder Sekundenkleber ist für jede Aufgabe geeignet. Lesen Sie hier, worauf Sie beim Kleben achten müssen.

Das müssen Sie beachten

Sobald Sie etwas rasch kleben wollen, greifen Sie wahrscheinlich zum Sekundenkleber. Ein solcher ist auch nützlich, wenn Sie verschiedenen Materialien miteinander verkleben wollen. Dinge wie Glas, Gummi, Metall oder Plastik lassen sich gut damit kleben. Aber: ein Sekundenkleber ist kein Allheilmittel, das Sie bei jedem Klebefall einsetzen können.

Woraus bestehen Sekundenkleber?

Unter diesen Begriff fallen Klebstoffe mit Cyanacrylat. Diese härten durch die in der Luft befindliche Feuchtigkeit sehr schnell zu einem festen Klebstoffpolymer aus.

Cyanacrylat entwickelte man ursprünglich im 2. Weltkrieg für den Einsatz in Panzern, was letztlich nicht funktionierte. Ende der 50er Jahre kam dann erstmals flüssiges Cyanacrylat als praxistauglicher Sekundenkleber in den USA auf den Markt.

Bis heute hat sich das nicht verändert, wobei nicht nur Handwerker diese Kleber nutzen, sonern in modifizierter Form sogar die Medizin.

Schneller Halt birgt auch Nachteile

Jeder Handwerker weiß zu schätzen, dass die zu klebenden Teile schnell zusammengefügt werden können, was aber auch gewisse Nachteile birgt. Weil die zu verbindenden Stücke nur kurz aufeinander gepresst werden müssen, bis sie halten und belastbar sind kommt es darauf an, hier exakt zu fixieren. Und dabei kommt es oft zu dem Problem: nicht nur die zu verbindenden Stücke kleben zusammen, auch  die Finger können schnell aneinander kleben. Die schnelle Aushärtezeit hat also auch Nachteile, so dass eine Berührung des Klebstoffs mit der Haut unbedingt verhindert werden sollte.

Ein ursprünglicher Cyanacrylat-Kleber war nichts anderes als eine Flüssigkeit, die fast so dünn ist wie Wasser. Diese Flüssigkeit müssen Sie gleichmäßig und dünn auf einer Seite der zu klebenden Teile  aufgetragen. Aufgrund der Flüssigkeit war ein solcher Klebstoff nur geeignet für die Arbeit  auf einer liegenden Fläche. Sonst tropfte nämlich alles herunter.

Deshalb entwickelten findige Köpf Zusatzstoffe, die den Kleber zähflüssig werden lassen. Manche sind nun wie ein Gel aufgebaut. Der Vorteil: Sie können das Gel auch auf schräge Flächen auftragen, beispielsweise an einer Wand.

Ein Gel ist auch für raue Oberflächen geeignet, da sie sich auch stärker auftragen lassen. Deswegen eignen sie sich auch zum Zusammenkleben von Teilen, die nicht exakt aufeinander passen. Obwohl Sie das Gel auch dicker auftragen können bleibt es bei der Faustregel: Je dünner Sie den Klebstoff aufgetragen, umso besser hält er.

Vermeiden Sie Fugen durch den Kleber

Wenn Sie Kleberfugen am Rand der zu verbindenden Teile auftragen, ist das nicht klug. Fakt ist nämlich, dass sich das Polymer durch den Sauerstoffgehalt der Luft nach einiger Zeit von alleine auflösen wird. Und das ist generell das Problem: geklebte Dinge halten nicht für die Ewigkeit zusammen. Insbesondere die Temperatur der Umfeldes und die jeweilige Feuchtigkeit beeinflussen die Haltbarkeit. Jeder Cyanacrylat-Kleber reagiert negativ auf  hohe Temperaturen. Bei ganz hohen Temperaturen könnten Sie theoretisch die Teile einfach wieder voneinander entfernen.

Unterliegt die geklebte Stelle längere Zeit Feuchtigkeit, dann löst sie sich wieder auf. Übrigens an dieser Stelle noch ein Tipp für die Praxis: Wenn Sie Teilen wieder voneinander lösen wollen, hilft Aceton.

Kleben von elastischen Teilen

Schwierig war immer das Kleben von elastischen Materialien mit Sekundenklebern. Der Grund:  der Cyanacrylat-Kleber härtete stets fest und somit nicht elastisch aus.

Für Fälle diese Art gibt es nun Kleber, die integrierte Gummipartikel haben. Das hat sich in der Praxis als Lösung des Problems gezeigt. Es gibt sogar ein Produkt, bei dem der Hersteller extra betont, es sei sogar geeignet für die Nutzung von Materialien, die in Spülmaschinen kommen.

Um dem Anwender die Arbeit so leicht wie möglich zu machen bieten die Hersteller spezielle Dosierspender oder auch Pinsel an.

Weil man nicht viel von dem Kleber benötigt, um etwas zu verbinden, sind die meisten Packungen auch recht klein erhältlich.

Achten Sie beim Kauf aber stets darauf, welches Produkt Sie kleben wollen, da es für unterschiedliche Werkstoffe auch sehr unterschiedliche Kleber gibt.

Wann hält der Kleber?

Auch wenn schon nach wenigen Sekunden die Klebewirkung einsetzt ist es doch so, dass die finale Festigkeit bei den herkömmlichen Klebern erst nach gut 24 Stunden erreicht ist.

Ein Beitrag von Jan Gruchow
Ich bin Jan und Betreiber dieser Webseite. Als leidenschaftlicher Heimwerker habe ich diese Seite ins Leben gerufen um meine Erfahrung und die von anderen Experten mit euch zu teilen.

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